Oliver Kahn als Wahlkampfhelfer
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Der weltbekannte und dreimal zum Welttorhüter ausgezeichnete Oliver Kahn hat sich als Wahlhelfer engagiert.
Wahlhelfer ist Oliver Kahn nicht für die Bundestagswahl gewesen sondern für seinen Vater.
Diesen unterstützt sein Sohn bei der Präsidentenwahl beim Karlsruher Sportclub KSC.
Der KSC sucht einen Nachfolger für seinen bisherigen Präsidenten Hubert Raase. Aus diesem Grund bewirbt sich der Ex-Profi Rolf Kahn beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC als Nachfolger.
"Ich kenne wenige Leute in dem Geschäft, die mehr von Fußball verstehen als mein Vater. Es wäre das Beste, was dem KSC passieren könnte, wenn er gewählt wird", so die Aussage des Ex-Nationalspielers und Spieler des FC Bayern München in einer Sportsendung des SWR-Fernsehens.
Oliver Kahn rührt weiter die Werbetrommel für seinen Vater beim KSC.
Es sein für den Verein eine "Riesenchance", wenn sich sein Vater bei der Mitgliederversammlung durchsetzen würde.
Rolf Kahn ist nicht der einzigste Kandidat, der auf der Bewerberliste steht.
Auch der frühere erste Bürgermeister von Karlsruhe, Siegfried König, und Brettens Oberbürgermeister Paul Metzger haben sich für das Amt des Präsidenten auf die Kandidatenliste des Bundesliga-Absteigers setzten lassen.
Seine Profifußballkarriere hatte Oliver Kahn beim KSC begonnen. Im Zuge von Rolf Kahns Kandidatur ist auch Oliver Kahn wieder Vereinsmitglied geworden.
Er dementierte jedoch, dass er selbst Ambitionen auf den Managerposten habe.
"Ich halte es für selbstverständlich, meinem Vater mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Aber mein Vater mag diese Art von Vetternwirtschaft nicht. Von unserer Familie wird keiner - außer ihm natürlich - eine Position im operativen Geschäft anstreben", so die Aussage des Rekordtorhüters.